Stärkt die Leber und schützt vor Herzerkrankungen

Rote Beete sind ein echtes Superfood: Die Knollen enthalten besonders viel von dem sekundären Pflanzenstoff Betain. Dieser stimuliert unsere Leberzellen, kräftigt die Gallenblase und sorgt so für eine reibungslose Verdauung und Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten.

Der hohe Folsäuregehalt entschärft die toxische Aminosäure Homocystein in unserem Körper, in dem sie in Cystein umgewandelt wird. Passiert dies über einen längeren Zeitraum nicht – zum Beispiel als Folge eines Folsäure- oder Vitamin-B-Mangels – können Schäden in den Gefäßen entstehen und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Sollte bereits zu viel Homocystein in deinem Körper sein kann das Betain außerdem dabei helfen, den Homocysteinspiegel wieder zu senken.

Rote Beete gegen Eisenmagel

Auch bei Eisenmangel können rote Beete helfen: Um möglichst viel vom hohen Eisengehalt der roten Knolle aufzunehmen, solltest du diese am besten immer mit Vitamin C reichen Nahrungsmittel – wie zum Beispiel Paprika, Brokkoli oder Zitronen – kombinieren. Vitamin C kann die Eisenresorbation um ein Vielfaches erhöhen.

Konzentrierte Nährstoffe in den Blättern

Die Rote Beete Blätter unbedingt mitverwerten! Auch wenn die Knollen bereits wahre Nährstoffbomben sind, werden sie in Sachen Nährstoffgehalt vom Grünteil der Pflanze haushoch geschlagen: 6-mal so viel Vitamin C, 7-mal so viel Calcium, 3-mal so viel Magnesium und 2000 Mal so viel Vitamin sind in den Blättern enthalten. Also bloß nicht auf den Kompost schmeißen!

Verzehrhinweis: Weil viele Nährstoffe der rote Beete hitzeempfindlich sind, solltest du diese im Idealfall roh verzehren.