Die kleinen, goldenen Samen haben so einiges zu bieten: Mit einem Gehalt von 25% Protein, 35% Ballaststoffen und 25% mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sie gleichzeitig eine perfekte Energie- und Nährstoffquelle für unseren Körper.  Auch die Mikronährstoffe Eisen, Magnesium und Kalium sind in Leinsamen reich enthalten.

Spitzenreiter bei Omega-3-Fettsäuren

Rund die Hälfte der in Leinsamen enthaltenen Fette sind sogenannte Alpha-Linolensäure. Von diesen mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren enthält die Pflanze so viele wie keine andere! Mit nur einem Esslöffel gemahlene Leinsamen deckst du bereits die tägliche Empfehlung (gemäß der Weltgesundheitsorganisation) an diesen gesunden Fettsäuren.

Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung

Ihr hoher Ballaststoffgehalt (35%) hält dich außerdem lange satt und die enthaltenen Schleimstoffe versehen den Margen und Darm mit einer Schutzschicht, wodurch die kleinen Samen besonders verdauungsfördernd wirken. Eine Studie des World Cancer Institute kam außerdem zu dem Ergebnis,  dass das Brustkrebsrisiko je 10 Gramm täglich konsumierter Ballaststoffe um 5% sinkt. Die unscheinbaren Samen sollten also besonders Frauen aufgrund der stark konzentrierte Menge an Ballaststoffen nicht unterschätzen.

Maximal 2 Esslöffel täglich

Da Leinsamen aber auch geringfügige Mengen an bedenklichem Cadmium und Blausäure enthalten, solltest du den vom  Umweltbundesamt festgelegten Höchstwert von 2 Esslöffeln täglich nicht überschreiten.

Zum Schluß noch ein kurzer Verzehrhinweis: Leinsamen müssen ähnlich wie Chiasamen erst Wasser an sich binden um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Damit die Samen im Darm aufquellen und so zum Beispiel die oben erwähnte Schleimschicht bilden können, solltest du also unbedingt auf eine ausreichende Flüßigkeitszufuhr achten. Als Richtwert gelten 250 ml Flüssigkeit pro Esslöffel Leinsamen.